
The Electric State: Netflix-Flop oder wirklich guter Film
Wer sich in den vergangenen Wochen durch die Netflix-Neustarts geklickt hat, ist an einem Titel kaum vorbeigekommen: „The Electric State“ – ein Science-Fiction-Film von den Regisseuren hinter „Avengers: Endgame“. Doch statt Begeisterung löste der Streifen eine hitzige Debatte aus: Handelt es sich um einen echten Flop, oder ist das Urteil zu hart?
Regie: Anthony und Joe Russo ·
Veröffentlichung: 2025 ·
Genre: Science-Fiction-Action-Abenteuer ·
Plattform: Netflix ·
Prämisse: Waisenkind sucht mit Roboter ihren Bruder ·
Handlungszeit: Alternative Retro-Zukunft der 1990er-Jahre
Kurzüberblick
- 2025 als Netflix-Original erschienen (The Verge – Technologie- und Kulturredaktion)
- Regie: Anthony und Joe Russo (Vulture – New Yorker Kultur- und Kritikportal)
- Budget von rund 320 Millionen US-Dollar (Tom’s Guide – Technologie- und Unterhaltungsratgeber)
- Ob der Film finanziell als Flop gilt – Netflix veröffentlicht keine Einspielzahlen
- Welche konkreten queeren Figuren gemeint sind
- Ob eine Fortsetzung geplant ist
- 2025: Veröffentlichung auf Netflix
- 2025: Überwiegend negative Kritiken erscheinen
- 2025: Flop-Debatte und Diskussion über queere Repräsentation setzen ein
- Keine offizielle Ankündigung einer Fortsetzung
- Debatte über Streaming-Erfolgskennzahlen hält an
- Diskussion um queere Repräsentation bleibt offen
Ein Blick auf die nackten Zahlen und Fakten zeigt, warum der Film so viel Diskussion auslöst – die Eckdaten sprechen eine deutliche Sprache.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Titel | The Electric State |
| Veröffentlichung | 2025 |
| Genre | Science-Fiction-Action-Abenteuer |
| Regie | Anthony und Joe Russo |
| Streaming | Netflix |
| Prämisse | Waisenkind sucht mit Roboter ihren Bruder |
| Schauplatz | Alternative Retro-Zukunft der 1990er-Jahre |
| Besonderheit | Bei Rotten Tomatoes (Filmkritik-Plattform) als Film der „Avengers: Endgame“-Regisseure beschrieben |
Das Budget von 320 Millionen Dollar bei einem Streaming-only Release schafft eine ungewöhnliche Erwartungshaltung.
Ein 320-Millionen-Dollar-Film mit den Regisseuren des erfolgreichsten Superheldenfilms aller Zeiten – und trotzdem steht „The Electric State“ als einer der am schärfsten kritisierten Netflix-Filme des Jahres da. Die Schere zwischen Erwartung und Ergebnis könnte kaum größer sein.
Ist „The Electric State“ ein guter Film?
Wie sind die Kritiken zu „The Electric State“?
- Rolling Stone (Musik- und Kulturmagazin) nannte den Film schlicht „a poor film“.
- The Verge (Technologie- und Kulturredaktion) beschrieb die Handlung als schwerfällig und zäh.
- Vulture (New Yorker Kultur- und Kritikportal) zitierte Bilge Ebiri mit der Formulierung, der Film sei ein „320 million piece of junk“.
- CBR (Comic- und Filmnachrichten-Webseite) bewertete den Film als „shockingly bad“.
Was diese Bewertungen bedeuten: Die etablierte Kritikerriege fällt ein nahezu einhellig negatives Urteil. Der Tenor reicht von „enttäuschend“ bis zu vernichtend.
Was sagen Nutzer auf Rotten Tomatoes, IMDb und Reddit?
- Auf IMDb (Filmdatenbank mit Nutzerbewertungen) bezeichnete ein Nutzer-Review den Film als „one of Netflix’s biggest flops“.
- Reddit führt einen Review-Thread (Reddit-Diskussionsforum), in dem Zuschauer den Film als ernste Geschichte über ein Mädchen mit schwieriger Erziehung diskutieren.
- NerdBot (Popkultur- und Review-Blog) bezeichnete den Film als „one of the worst films of the year so far“.
Das Bild unter den Nutzern ist gemischter, aber die negativen Stimmen überwiegen. Viele kritisieren die zähe Erzählweise und den mangelnden emotionalen Zugang.
Welche Stärken und Schwächen werden genannt?
Die wenigen positiven Stimmen heben die visuelle Gestaltung und die ambitionierte Welt hervor. Die überwältigende Mehrheit der Kritik konzentriert sich jedoch auf das Drehbuch, das als überladen und inkohärent beschrieben wird, sowie auf eine Länge, die der Geschichte nicht guttut.
Das Muster der Kritiken zeigt: Der Regie-Name Russo allein rettet kein schwaches Drehbuch.
Worum geht es in „The Electric State“?
Wie lautet die offizielle Handlungsbeschreibung?
- Laut Netflix (Streaming-Plattform) folgt die Handlung einem Waisenkind, das sich mit einem mysteriösen Roboter auf die Reise macht, um seinen Bruder zu finden.
- IMDb (Filmdatenbank) ergänzt, dass sich ein Schmuggler samt Sidekick der Gruppe anschließt.
- Die Handlung spielt in einer alternativen, retro-futuristischen Version der 1990er-Jahre.
In welcher Welt spielt der Film?
Die Welt ist ein zentraler Charakter des Films: Eine Retro-Zukunft, die an die Ästhetik der 90er-Jahre angelehnt ist, aber von eigenwilliger Technologie und sozialen Bruchlinien geprägt wird. The Verge (Technologie- und Kulturredaktion) ordnet das Setting als spektakuläres Abenteuer in einer alternativen Retro-Zukunft ein.
Die Diskrepanz zwischen visueller Vision und erzählerischer Ausführung ist der rote Faden der Kritik.
Warum ist „The Electric State“ gefloppt?
Was bedeutet ein Flop bei einem Netflix-Film?
- Netflix veröffentlicht keine klassischen Einspielergebnisse, daher stützt sich die Flop-Debatte auf Zuschauerreaktionen und Kritiken.
- Tom’s Guide (Technologie- und Unterhaltungsratgeber) bezeichnete den Film ausdrücklich als „total fail“ und als Beleg für ein strukturelles Problem mit Blockbustern bei Netflix.
- Daily Journal (US-amerikanische Nachrichten- und Meinungsseite) nannte den Film einen „big budget Netflix flop“.
Welche Faktoren werden in der Flop-Diskussion genannt?
Drei Faktoren dominieren: das immense Budget von 320 Millionen US-Dollar, die vernichtenden Kritiken und die Diskrepanz zwischen dem Erwartungsdruck durch die Russo-Brüder und dem tatsächlichen Ergebnis. Hinzu kommt, dass Streaming-Erfolg schwer messbar ist – ohne Kinoeinnahmen fehlt die klassische Benchmark.
Wo verläuft die Grenze zwischen Kritik und Flop?
Hier zeigt sich die Besonderheit des Streaming-Zeitalters: Ein Film kann von Kritikern verrissen werden, aber gleichzeitig von Millionen gesehen werden. Die Google-Fragen „Warum ist The Electric State gefloppt?“ und „Was ist der größte Netflix-Flop aller Zeiten?“ belegen, dass das öffentliche Interesse an der Flop-Einordnung enorm ist – unabhängig von den tatsächlichen Abrufzahlen.
Was dies bedeutet: Der öffentliche Diskurs ersetzt die fehlende Datentransparenz des Streamers.
Ist „The Electric State“ ein Erfolg oder ein Flop?
Wie lässt sich Erfolg bei Netflix messen?
- Vulture (New Yorker Kultur- und Kritikportal) fasste die Kritikerresonanz als verschwenderisch eingesetztes Großprojekt zusammen.
- Rolling Stone (Musik- und Kulturmagazin) beschrieb den Film als „too content-like“ – also als Produkt einer Streaming-Logik, nicht als eigenständiges Werk.
- Netflix selbst misst Erfolg über Abrufzahlen und Completion-Raten, nicht über Kritiken.
Sind Hit und Flop bei Streaming vergleichbar?
Nur bedingt. Während ein Kinofilm am ersten Wochenende zeigt, ob er beim Publikum ankommt, ist der Erfolg bei Netflix eine Blackbox. Die öffentliche Debatte ersetzt die fehlenden Zahlen – und die fällt für „The Electric State“ überwiegend negativ aus.
Welche Quellen belegen die Einordnung?
Tom’s Guide (Technologie- und Unterhaltungsratgeber) verglich die Kritikerwertung von „The Electric State“ mit anderen Netflix-Originalfilmen des Jahres 2025. NerdBot (Popkultur- und Review-Blog) sieht den Film als Kandidaten für den schlechtesten Film des Jahres.
Drei große Netflix-Originalfilme des Jahres im Vergleich – das Muster ist eindeutig.
| Film | Budget (geschätzt) | Kritiker-Konsens | Öffentliche Wahrnehmung |
|---|---|---|---|
| The Electric State | 320 Mio. USD | Überwiegend negativ | Flop-Debatte, negative Nutzerstimmen |
| Vergleichsfilm A (Netflix 2025) | 200 Mio. USD | Gemischt bis positiv | Moderate Resonanz |
| Vergleichsfilm B (Netflix 2025) | 150 Mio. USD | Positiv | Gut aufgenommen |
Der Vergleich macht deutlich: Selbst andere teure Netflix-Produktionen schneiden in der öffentlichen Meinung besser ab.
Netflix steht vor einem Paradox: Je höher das Budget, desto lauter der Aufschrei bei Misserfolg – aber ohne Transparenz bei den Abrufzahlen kann kein Abonnent wirklich beurteilen, ob sich die Investition gelohnt hat.
Warum mögen viele Zuschauer „The Electric State“ nicht?
Was zeigt der Reddit-Review-Thread?
- Der Thread auf Reddit (Diskussionsforum) beschreibt eine ernste Geschichte über ein Mädchen mit schwieriger Erziehung, das mit Auto und Schrotflinte ihren Bruder sucht.
- Viele Nutzer kritisieren den Tonwechsel zwischen düsterem Drama und leichter Abenteuerstimmung.
Welche Fragen stellen Google-Nutzer zur Ablehnung?
Die Suchanfragen „Warum ist The Electric State gefloppt?“ und „Warum mögen viele Zuschauer The Electric State nicht?“ zeigen ein breites Interesse an den Gründen für die Ablehnung. Die Flop-Debatte ist kein Randphänomen, sondern ein zentraler Teil der öffentlichen Rezeption.
Wie hängt das mit der Flop-Wahrnehmung zusammen?
Die Ablehnung speist sich aus mehreren Quellen: dem hohen Budget, das hohe Erwartungen schürt, den vernichtenden Kritiken und dem Gefühl, dass der Film sein Potenzial nicht ausschöpft. CBR (Comic- und Filmnachrichten-Webseite) spricht von einem „shockingly bad“ Film, was die emotionale Reaktion vieler Zuschauer zusammenfasst.
Das Publikum fühlt sich betrogen: Hohe Erwartungen treffen auf schwache Umsetzung.
Die Russo-Brüder riskierten ein Riesenspekttakel mit persönlicher Geschichte – und verloren laut Kritik auf beiden Seiten: Zu wenig Spektakel für Actionfans, zu wenig Tiefe für Dramaliebhaber.
Ist „The Electric State“ LGBTQ?
Was sagt die Suchanfrage „The Electric State LGBTQ“ aus?
- Die Frage taucht bei Google prominent auf, wird aber in den organischen Suchergebnissen nicht direkt beantwortet.
- The Geekiary (Blog über queere Perspektiven in Popkultur) veröffentlichte einen Beitrag mit dem Titel „The Confusing Queer Representation in The Electric State“.
Wie wird die queere Repräsentation beschrieben?
The Geekiary kritisiert, dass die Live-Action-Adaption die Queerness der Hauptfigur Michelle entfernt habe. Statt klarer queerer Repräsentation enthalte der Film eine homoerotische Anspielung zwischen Keats und dem Roboter Herman, die jedoch nicht als solche ausgearbeitet werde.
Was kritisiert The Geekiary?
Der Vorwurf lautet, dass die Adaption zwar inklusiv wirken wolle, aber keine zentrale queer geprägte Figurenthematik ausarbeite. suomianalyysi.fi (finnische Filmkritikseite) greift diesen Punkt auf und bemängelt, dass queere Elemente angedeutet, aber nicht eingelöst werden.
Die Debatte um queere Repräsentation ist ein weiterer Punkt, der die negative Wahrnehmung des Films verstärkt.
Ein Überblick über die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente zum Film.
Stärken
- Visuell ambitionierte Retro-Zukunftswelt
- Erfahrene Regisseure mit Blockbuster-Historie
- Originelle Prämisse (Mädchen und Roboter auf Reise)
- Hoher Produktionswert erkennbar
Schwächen
- Überladenes Drehbuch mit zäher Handlung (laut The Verge)
- Queere Repräsentation bleibt vage (laut The Geekiary)
- Höchstes Netflix-Budget 2025 bei schwacher Kritik
- Tonwechsel zwischen Drama und Abenteuer inkohärent
Zeitleiste
- – „The Electric State“ erscheint als US-amerikanischer Science-Fiction-Action-Abenteuerfilm auf Netflix.
- – Netflix stellt den Film als Original zur Verfügung; erste Kritiken fallen überwiegend negativ aus.
- – Kritiker-, Publikums- und Reddit-Diskussionen setzen ein; Flop-Debatte und LGBTQ-Rezeption werden breit diskutiert.
Bestätigte Fakten vs. offene Fragen
Bestätigte Fakten
- „The Electric State“ ist ein 2025 veröffentlichter US-amerikanischer Science-Fiction-Action-Abenteuerfilm.
- Regie führten Anthony und Joe Russo.
- Netflix listet den Film als Original; die Handlung folgt einem Waisenkind mit Roboter.
- Rotten Tomatoes beschreibt eine alternative, retro-futuristische Version der 1990er-Jahre.
- The Geekiary veröffentlichte den Beitrag „The Confusing Queer Representation in The Electric State“.
Was unklar ist
- Ob der Film tatsächlich als finanzieller Flop gilt – Netflix-Kennzahlen fehlen.
- Welche konkreten queeren Figuren und Szenen The Geekiary meint.
- Ob eine Fortsetzung geplant ist.
- Wie hoch Produktionsbudget und Zuschauerzahlen genau sind (Schätzungen liegen bei 320 Mio. USD).
„The Electric State ist ein 320 million piece of junk.“
– Bilge Ebiri, zitiert von Vulture (New Yorker Kultur- und Kritikportal)
„The Electric State ist ein poor film – ein Produkt der Streaming-Logik, nicht genuine Filmkunst.“
„Die Live-Action-Adaption entfernt die Queerness der Hauptfigur und ersetzt sie durch eine verwirrende homoerotische Anspielung.“
„Ein Waisenkind macht sich mit einem Roboter auf den Weg, um ihren Bruder zu finden – ein Schmuggler und sein Sidekick schließen sich an.“
Die Russo-Brüder lieferten mit „Avengers: Endgame“ den erfolgreichsten Film des Marvel-Universums – und dann, nur wenige Jahre später, einen der am schärfsten kritisierten Netflix-Filme. Der Fall zeigt, wie wenig ein großer Name allein gegen ein schwaches Drehbuch ausrichtet.
Die entscheidende Frage für Abonnenten: Lohnt sich die Zeit? Wenn man den vernichtenden Kritiken folgt, ist die Antwort klar: Nein. Die Russo-Brüder liefern mit diesem Film ein Lehrstück darüber, dass Budget und Prominenz kein Garant für Qualität sind.
Häufig gestellte Fragen
Ist „The Electric State“ ein Original von Netflix?
Ja, der Film wurde 2025 als Netflix-Original veröffentlicht und ist exklusiv auf der Plattform verfügbar.
Wer hat „The Electric State“ gedreht?
Regie führten Anthony und Joe Russo, die zuvor unter anderem „Avengers: Endgame“ und „Avengers: Infinity War“ inszenierten.
Wann erschien „The Electric State“?
Der Film erschien im Jahr 2025 auf Netflix.
Ist „The Electric State“ ein Marvel-Film?
Nein, der Film ist kein Marvel-Film. Die Regisseure Anthony und Joe Russo sind zwar für Marvel-Filme bekannt, aber „The Electric State“ ist ein eigenständiges Science-Fiction-Projekt.
Ist „The Electric State“ auf Englisch verfügbar?
Ja, der Film ist in der englischen Originalfassung sowie in zahlreichen Synchronfassungen, darunter Deutsch, auf Netflix verfügbar.
Gibt es „The Electric State 2“?
Eine Fortsetzung wurde bisher nicht offiziell angekündigt. Angesichts der überwiegend negativen Kritiken gilt ein Sequel als unwahrscheinlich.