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Wann ist der nächste Vollmond? Termine 2026 & Fakten

Arthur Edward Thompson Clarke • 2026-08-12 • Gepruft von Hannah Fischer

Wer in einer klaren Nacht zum Himmel schaut, sieht ihn oft: den fast runden Mond. Aber wann genau ist er wirklich voll, und was ist dran an den Mythen, die ihn umgeben? Der nächste Vollmond fällt auf den 1. Februar 2026 um 23:09 Uhr MEZ – und mit ihm beginnt ein Jahr mit gleich 13 Vollmonden. In diesem Artikel finden Sie nicht nur alle Termine für 2026, sondern auch eine wissenschaftliche Einordnung der angeblichen Wirkungen des Vollmonds.

Dauer zwischen zwei Vollmonden: 29,5 Tage · Nächster Vollmond (Februar 2026): 1. Februar 2026, 23:09 Uhr · Übliche Anzahl Vollmonde pro Jahr: 12 bis 13 · Zeitraum der Vollmond-Wirkung laut Volksglauben: 3 Tage vor bis 3 Tage nach

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Exakte Vollmondtermine für 2026, berechnet von astronomischen Ephemeriden (ARD alpha)
  • 29,53 Tage zwischen zwei Vollmonden (timeanddate.de)
2Was unklar ist
  • Ob der Vollmond tatsächlich Auswirkungen auf den menschlichen Körper hat (ARD alpha)
  • Ob Operationen bei bestimmten Mondphasen erfolgreicher verlaufen (Ruhr Nachrichten)
3Zeitleisten-Signal
  • Nächster Vollmond: 1. Februar 2026
  • Letzter Vollmond davor: 3. Januar 2026
4Wie es weitergeht
  • Nächster Neumond nach Februar-Vollmond: 16. Februar 2026
  • Weitere Vollmonde 2026: März bis Dezember (insgesamt 13)

Ein kurzer Blick auf die zentralen Kennzahlen des Mondzyklus – vier Werte, die das Muster prägen.

Merkmal Wert
Durchschnittliche Dauer Mondzyklus 29,53 Tage
Nächster Vollmond Termin 1. Februar 2026
Letzter Vollmond vor Februar 2026 3. Januar 2026
Nächster Neumond nach Februar-Vollmond 16. Februar 2026

Was diese Zahlen zeigen: Der Mond hält einen präzisen Rhythmus – und die nächsten Termine lassen sich auf die Stunde genau vorhersagen.

Wann ist der nächste Vollmond?

Vollmondtermine 2026 im Überblick

Der nächste Vollmond im Jahr 2026 tritt am 1. Februar 2026 um 23:09 Uhr MEZ ein. Astronomisch gesehen passiert der Vollmond genau dann, wenn Sonne, Mond und Erde auf einer Linie stehen (Ruhr Nachrichten). Der Februar-Vollmond wird im Volksmund auch Schneemond genannt. Die weiteren Vollmondtermine 2026 verteilen sich über das ganze Jahr:

  • 3. Januar 2026 – Wolfmond
  • 1. Februar 2026 – Schneemond
  • 3. März 2026 – Wurmmond
  • 2. April 2026 – Ostermond
  • 1. Mai 2026 – Blumenmond
  • 31. Mai 2026 – Erdbeermond
  • 30. Juni 2026 – Heumond
  • 29. Juli 2026 – Bärenmond
  • 28. August 2026 – Störmond
  • 26. September 2026 – Erntemond
  • 26. Oktober 2026 – Jägermond
  • 24. November 2026 – Bibermond
  • 24. Dezember 2026 – Kalter Mond

Die Liste basiert auf den Ephemeriden der Ruhr Nachrichten.

Wie wird der Vollmond-Termin berechnet?

Der exakte Zeitpunkt des Vollmonds wird astronomisch ermittelt: Sobald die geozentrische ekliptikale Länge des Mondes 180 Grad von der der Sonne entfernt ist, sprechen Fachleute von Vollmond. Der Zyklus von einem Vollmond zum nächsten dauert durchschnittlich 29,53 Tage (Smart-Rechner.de). Dadurch kommt es zu 12 oder 13 Vollmonden pro Jahr – 2026 sind es 13, weil der Januar bereits einen Vollmond hatte und der Dezember noch einen.

Das Fazit

Die Vollmondtermine 2026 sind bis auf die Minute genau berechenbar. Wer den nächsten Vollmond wissen will, muss nur auf die Kalender der astronomischen Dienste schauen – die Daten sind frei verfügbar und hochpräzise.

Die Botschaft: Die Astronomie liefert präzise Daten – die Interpretation bleibt dem Betrachter überlassen.

Wie wirkt sich der Vollmond auf den Körper aus?

Wissenschaftliche Studien zur Vollmond-Wirkung

Die Frage, ob der Vollmond den Menschen beeinflusst, wird seit Jahrzehnten untersucht. Bislang gibt es keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege für eine verstärkte Wirkung auf den menschlichen Körper. Eine Übersichtsarbeit der ARD alpha fasst zusammen: Die meisten Studien finden keinen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Vollmond und Geburtenrate, Kriminalität oder psychischen Ausnahmezuständen.

Vollmond und Schlaf

Eine der wenigen reproduzierten Beobachtungen betrifft den Schlaf. Einige Untersuchungen deuten auf eine leichte Verkürzung der Schlafdauer um etwa 5 Minuten in Vollmondnächten hin, wobei die Effekte klein und nicht immer nachweisbar sind (Space.com). Die genauen Ursachen sind unklar – möglicherweise spielen Helligkeit oder lunare Gravitation eine Rolle, aber die Datenlage ist dünn.

Vollmond und psychische Befindlichkeit

Behauptungen über mehr Aggression oder mehr Geburten bei Vollmond sind wissenschaftlich nicht bestätigt. Die Ruhr Nachrichten zitieren Mediziner, die darauf hinweisen, dass solche Effekte in kontrollierten Studien nicht reproduziert werden konnten. Trotzdem berichten viele Menschen subjektiv von Veränderungen. Die Psychologie spricht hier vom „Mond-Mythos“ – einem Placebo-Effekt, der durch kulturelle Erwartungen verstärkt wird.

Warum das wichtig ist

Wer seinen Schlaf oder seine Stimmung dem Vollmond zuschreibt, sollte sich nicht täuschen lassen: Die Wissenschaft findet keine klare Kausalkette. Die subjektive Erfahrung ist ernst zu nehmen, aber sie ist kein Beleg für eine biologische Mondwirkung.

Das Fazit: Wer eine subjektive Veränderung spürt, sollte sie ernst nehmen – aber nicht als wissenschaftlichen Beleg für eine Mondwirkung missverstehen.

Welche Mondphase ist gut für Operationen?

Mondphasen und Operationserfolg – Überlieferungen

Im Volksglauben und in der Traditionellen Europäischen Medizin gelten der abnehmende Mond und der Neumond als günstige Zeitpunkte für Operationen. Die Idee: Bei abnehmendem Mond sollen Blutungen geringer und die Heilung schneller sein. Auch im Internet kursieren zahlreiche Mondkalender, die OP-Termine nach Mondphasen vorschlagen (kalender-365.eu).

Was sagt die Medizin dazu?

Die moderne Medizin rät von einer Orientierung am Mondkalender ab. Chirurgen betonen, dass der Operationserfolg von Faktoren wie der Grunderkrankung, der Technik und der Erfahrung des Teams abhängt – nicht von der Mondphase. Eine systematische Übersichtsarbeit der Planetarium Wolfsburg zitiert keine einzige Studie, die einen signifikanten Vorteil einer bestimmten Mondphase für Operationen belegt. Keine wissenschaftliche Evidenz für bessere Heilung nach Mondphasen.

Die Implikation: Patienten, die ihre OP nach dem Mondkalender legen, laufen Gefahr, einen medizinisch optimalen Termin zu verpassen – ohne nachweisbaren Nutzen.

Was sollte man am Vollmond tun?

Vollmond-Rituale und Bräuche

In esoterischen Kreisen werden bei Vollmond oft Meditation, Entspannung und Dankbarkeit empfohlen. Viele Mondkalender geben auch praktische Tipps für Hausarbeit und Garten – etwa, dass man bei Vollmond keine Pflanzen zurückschneiden soll. Diese Bräuche stammen aus überlieferten Bauernregeln und haben keine wissenschaftliche Basis (Sterngucker.de).

Entgiften bei Vollmond oder Neumond?

Entgiftungskuren – sogenannte Detox-Programme – werden häufig bei Neumond empfohlen, nicht bei Vollmond. Die Idee: Bei Neumond beginne ein neuer Zyklus, ideal für Fasten und Reinigung. Bei Vollmond hingegen sei der Körper angeblich aufnahmefähiger, was Nahrungsergänzungsmittel betrifft. Wissenschaftlich gibt es keine Belege für eine solche zeitliche Abhängigkeit der Entgiftungsleistung des Körpers. Die vollmond-info.de listet diese Empfehlungen, weist aber selbst auf den fehlenden wissenschaftlichen Nachweis hin.

Der Haken: Wer sich nach dem Mondkalender richtet, tut das auf Basis kultureller Tradition, nicht auf Basis von Evidenz. Das ist in Ordnung – solange man es nicht mit medizinischen Notwendigkeiten verwechselt.

Wie lange wirkt der Vollmond nach?

Subjektive Wahrnehmung der Nachwirkung

Viele Menschen berichten von einer Wirkung des Vollmonds, die drei Tage vor bis drei Tage nach dem exakten Vollmondtermin anhält. In Foren und sozialen Medien wird dieser Zeitraum häufig als „Vollmond-Fenster“ bezeichnet. Es gibt keine standardisierte Definition, aber die subjektive Erfahrung ist weit verbreitet.

Faktencheck: Gibt es eine Nachwirkungsdauer?

Wissenschaftlich ist keine messbare Nachwirkungsdauer bekannt. Der Mondzyklus selbst ist astronomisch exakt 29,53 Tage lang – danach ist der Mond wieder voll. Die Idee einer Nachwirkung beruht auf der Annahme, dass der Mond nicht nur punktuell wirkt, sondern in einem Zeitfenster. Studien, die diesen Effekt untersuchen, kommen zu keinem konsistenten Ergebnis. Die timeanddate.de beschreibt den Vollmond als einen Moment, nicht als einen Zeitraum.

Was das bedeutet: Die subjektive Wahrnehmung eines „Vollmond-Fensters“ ist kulturell geprägt, aber astronomisch und physiologisch nicht belegbar.

Zeitleiste: Vollmonde 2026

  • – Letzter Vollmond vor dem aktuellen Zeitraum
  • – Nächster Vollmond (Schneemond)
  • – Neumond nach dem Februar-Vollmond
  • – Vollmond (Wurmmond)
  • – Vollmond (Ostermond)
  • – Vollmond (Blumenmond)
  • – Vollmond (Erdbeermond)

Bestätigte Fakten und Unklarheiten

Bestätigte Fakten

  • Exakte Vollmondtermine für 2026, berechnet von astronomischen Ephemeriden
  • 29,53 Tage zwischen zwei Vollmonden
  • Einige Menschen subjektiv beeinflusst, aber keine reproduzierbaren wissenschaftlichen Effekte bestätigt

Was unklar ist

  • Ob der Vollmond tatsächlich Auswirkungen auf den menschlichen Körper hat
  • Ob Operationen bei bestimmten Mondphasen erfolgreicher verlaufen
  • Dauer der angeblichen Nachwirkung des Vollmonds

„Der Vollmond tritt ein, wenn Sonne, Mond und Erde auf einer Linie stehen – das ist exakt berechenbar und nichts Mystisches.“

– ARD alpha (Bildungssender)

„Viele Menschen berichten von einer Wirkung drei Tage vor bis drei Tage nach Vollmond – wissenschaftlich ist das nicht belegt, aber die subjektive Erfahrung bleibt.“

vollmond-info.de (Mondkalender)

Der nächste Vollmond am 1. Februar 2026 ist ein astronomisches Ereignis, das exakt vorhersagbar ist. Die Mythen um seine Wirkung auf den Menschen halten sich hartnäckig, aber die Wissenschaft liefert keine Beweise für eine biologische Beeinflussung. Für alle, die sich dennoch nach dem Mond richten möchten: Die Termine stehen fest, die Entscheidung, ob man sie für wichtig hält, bleibt persönlich. Für den aufgeklärten Leser ist die klare Botschaft: Genießen Sie den Anblick des vollen Mondes – aber verlassen Sie sich bei medizinischen oder praktischen Entscheidungen lieber auf evidenzbasierte Fakten.

Häufig gestellte Fragen

Welche Bedeutung haben die Namen der Vollmonde?

Die Namen wie Schneemond, Wurmmond oder Erdbeermond stammen aus nordamerikanischen Traditionen und wurden von verschiedenen Kulturen übernommen. Sie bezeichnen den Vollmond eines Monats, oft nach jahreszeitlichen Phänomenen benannt (Space.com).

Kann man bei Vollmond besser schlafen?

Nein, im Gegenteil: Einige Studien deuten auf eine leichte Schlafverkürzung von etwa 5 Minuten hin. Die Effekte sind jedoch minimal und nicht bei jedem Menschen nachweisbar.

Wie berechnet man den nächsten Vollmond selbst?

Man kann den Vollmondtermin mit der Formel 29,53 Tage nach dem letzten Vollmond berechnen, aber exakte Ephemeridentabellen sind genauer.

Ist Vollmond eine Gefahr für Haustiere?

Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Hunde oder Katzen bei Vollmond aggressiver oder unruhiger werden. Anekdotische Berichte sind nicht reproduzierbar.

Was ist der Unterschied zwischen Vollmond und Neumond?

Bei Vollmond stehen Sonne, Mond und Erde in einer Linie, sodass die Mondrückseite von der Erde aus voll beleuchtet ist. Bei Neumond steht der Mond zwischen Sonne und Erde – die beleuchtete Seite ist von der Erde abgewandt (Planetarium Wolfsburg).

Wie oft gibt es einen blauen Mond?

Ein blauer Mond (zweiter Vollmond in einem Kalendermonat) tritt etwa alle 2,5 Jahre auf. 2026 gibt es keinen blauen Mond, da der Monat Mai zwei Vollmonde hat (1. Mai und 31. Mai) – das ist laut Definition ein blauer Mond. Tatsächlich: Mai 2026 hat zwei Vollmonde, das ist der seltene Fall eines blauen Mondes.

Fazit: Der nächste Vollmond am 1. Februar 2026 ist astronomisch exakt bestimmt. Für Leser, die nach wissenschaftlicher Klarheit suchen, bleibt die Botschaft: Die angeblichen Wirkungen des Vollmonds auf den Körper sind nicht belegt. Fans der Tradition können die 13 Vollmonde 2026 genießen – und sich an den Mythen erfreuen, ohne sie zu glauben.



Arthur Edward Thompson Clarke

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